Am Samstag war die Pazifikküste von Erdstößen der Stärke 7,8 erschüttert worden. Vor allem die Küstenregionen mit ihren Touristen-Stränden sowie die Hafenmetropole Guayaquil waren betroffen. Das Epizentrum des Bebens lag an der Grenze zwischen den Provinzen Esmeraldas und Manabí. Die Erdstöße waren auch im 170 Kilometer entfernten Quito sowie im Norden Perus und im Süden Kolumbiens zu spüren. Aus den beiden Ländern liegen bisher keine Berichte über Todesopfer vor.
Das Kolumbianische und das Mexikanische Rote Kreuz hatten bereits am Sonntag zusammen 109 Spezialisten aus den Bereichen ‚Search and Rescue‘, psychosoziale Betreuung und Telekommunikation in die Region gebracht. Auch das DRK hat seine Hilfe angeboten: „Wir stehen bereit, unserer Schwesterorganisation und den Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen, deren Häuser zerstört wurden und die vor dem Nichts stehen“, sagte Christof Johnen.
Das DRK unterhält gute Beziehungen zum Ecuadorianischen Roten Kreuz und hatte bereits in der Vergangenheit explizit in der jetzt betroffenen Provinz Esmeraldas Helfer in Katastrophenvorsorge geschult. „Die Mitarbeiter und Freiwilligen des Roten Kreuzes vor Ort tun alles, um den betroffenen Menschen zu helfen. Sie sind unermüdlich um Einsatz und sie sind gut ausgebildet“, sagte Johnen. Die Behörden gehen aktuell von 276Toten und 2.068 Verletzten aus.
Das DRK ruft zu Spenden für die vom Erdbeben betroffenen Menschen auf:
<span>Spendenlink: www.DRK.de/NothilfeSuedamerika</span>
Spendenkonto: IBAN DE63370205000005023307,
BFSWDE33XXX (Bank für Sozialwirtschaft)
<span>Stichwort: </span>Nothilfe Südamerika