Wie ein Blitz aus heiterem Himmel schlägt der Herzkasper zu. Jährlich erleiden in Deutschland ca. 130.000 Menschen einen plötzlichen Herztod außerhalb des Krankenhauses – im Straßenverkehr sterben jährlich „nur“ etwa 7.900 Menschen. Bei rund 50.000 Patienten mit plötzlichem Herztod liegt als Ursache des Kreislaufstillstandes ein Kammerflimmern vor, das frühzeitig defibrilliert werden muss.
Jede zu schnelle Folge von Herzschlägen verschlechtert die Durchblutung im gesamten Organismus – besonders Herz und Gehirn bekommen das zu spüren. Da die Herzmuskulatur unkoordiniert arbeitet, wird kein Blut mehr gepumpt. Der Kreislauf bricht zusammen, und die fehlende Sauerstoffversorgung des Gehirns führt zur sofortigen Bewusstlosigkeit.
Kammerflimmern ist ein akuter Notfall. Nach einem plötzlichen Herzversagen beginnen ohne rettende Maßnahmen bereits nach etwa fünf Minuten die ersten irreversiblen Hirnschäden. Nach acht bis zehn Minuten tritt der Hirntod ein.
Zum schadensfreien Überleben bleibt nur ein Zeitfenster von drei bis fünf Minuten!
So unerwartet, wie er kommt, so kann der plötzliche Herztod jeden treffen – Menschen jeden Alters, Leistungssportler, Manager, Arbeiter und Angestellte.
Ob Männer oder Frauen: Jeder von uns kann lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen erleben.
Jederzeit. Überall.