Foto: J. F. Müller / DRK e.V.
Bei Erfrierungen handelt es sich um örtlich begrenzte Gewebeschäden, die durch anhaltende Kälteeinwirkung entstehen. Häufig verstärken Feuchtigkeit und Wind diesen Effekt. Durch die Kälte kommt es zu einer verminderten Durchblutung des betroffenen Gewebes, wodurch Zellen geschädigt werden oder im schweren Verlauf sogar absterben.
Diese Symptome weisen auf Erfrierungen hin:
Maßnahmen

Zu einer Unterkühlung kommt es, wenn die Wärmeabgabe des Körpers über einen anhaltenden Zeitraum größer ist als die Wärmeproduktion. Die Unterkühlung wird in zwei Stadien/ Schweregrade unterteilt.
Eine Unterkühlung im Stadium I erkennt man in kurzer Zeit an folgenden Symptomen:
Maßnahmen
Eine Unterkühlung im Stadium II ist an folgenden Symptomen erkennbar:
Maßnahmen
Decke unterlegen/Person zudecken
Ein Unfall stellt für betroffene Personen stets eine Ausnahmesituation dar und wird häufig als sehr belastend empfunden. Durch Verletzung oder Erkrankung sowie durch psychische Belastung frieren betroffene Personen selbst bei normalen Umgebungstemperaturen, insbesondere wenn der Kreislauf beeinträchtigt ist.
Oft liegen betroffene Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes auf dem (kalten) Boden, wodurch es zu zusätzlichem Wärmeverlust kommt. Um dies zu verhindern, zählt der Wärmeerhalt zu den wichtigsten Erste‑Hilfe‑Maßnahmen. Hierzu gehören das Unterlegen einer Rettungsdecke oder Decke sowie das Zudecken der betroffenen Person. Zusätzlich können warme Kleidungsstücke wie Mantel, Jacke oder ähnliche Textilien verwendet werden.