Seiters warnte davor, dass sich die Versorgungslage der Menschen insbesondere im Osten Aleppos mit der Fortsetzung der Kämpfe weiter dramatisch verschlechtern werde. "Die Lage ist ernst, die letzten Lebensmittelvorräte gehen zur Neige. Das Rote Kreuz und der Rote Halbmond stehen bereit, dringend benötigte Lebensmittel zu liefern und medizinische Versorgung sowie die Evakuierungen der Verwundeten und Kranken zu leisten. Doch dafür sind die notwendigen Sicherheitsgarantien von allen, die in Aleppo kämpfen, unerlässlich. Da diese ausbleiben, können das Rote Kreuz und der Rote Halbmond seit Monaten keine Hilfe im Osten Aleppos leisten. Alle Konfliktparteien sind aufgefordert, humanitäre Hilfe zuzulassen und die Helfer ihre lebensrettende Arbeit machen zu lassen", sagte Seiters.
Die jüngste Fluchtwelle erhöht zusätzlich den Druck auf die überlasteten Gemeinschaftsunterkünfte im Westen der Stadt, die seit August mehr als 40.000 Menschen aufgenommen haben. Seiters mahnte, dass in den Gebieten, in denen Geflüchtete aufgenommen werden, sichergestellt sein müsse, dass die grundlegenden humanitären Bedürfnisse erfüllt sind. "Das Rote Kreuz und der Rote Halbmond leisten hier bereits dringend benötigte und lebensrettende Hilfe. Sobald die notwendigen Sicherheitsgarantien vorliegen, können unsere Teams in ganz Aleppo Hilfe leisten," fügte Seiters hinzu.
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