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  1. Verhaltenskodex

Verhaltenskodex

Wir leben Gemeinschaft! Jede Gemeinschaft braucht Regeln, die wir für alle definiert haben. Diese bilden unseren Verhaltenskodex.

Solltest du das Gefühl haben, dass ... ? War da was? Ist das richtig?
Dann sprich uns ganz im Vertrauen an.

Vertrauensperson

Frau
Nadine Free

Tel: 0208 / 45 00 6-19
N.Free@drk-muelheim.de

Aktienstr. 58
45473 Mülheim an der Ruhr

Verhaltenskodex

zum Schutz vor sexualisierter Gewalt in den Gemeinschaften, Einrichtungen, Angeboten und Diensten des DRK

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil einer weltweiten Gemeinschaft von Menschen in der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die unterschiedslos sowohl Opfern von Konflikten und Katastrophen als auch anderen hilfsbedürftigen Menschen Hilfe gewährt, allein nach dem Maß ihrer Not.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen setzen sich im Zeichen der Menschlichkeit für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und die Würde aller Menschen ein.

Die Arbeit mit den uns anvertrauten Menschen im Deutschen Roten Kreuz lebt von der vertrauensvollen Beziehung der Menschen untereinander. Die Arbeit mit Menschen und am Menschen geht mit persönlicher Nähe und einer Gemeinschaft, in der Lebensfreude, Lernen und Handeln ihren Platz haben, einher.

Alle Menschen sollen die Angebote, Dienste und Einrichtungen des DRK als Orte erfahren, die von gegenseitigem Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit, Mitgefühl und Anerkennung geprägt sind.

Besonders Kinder, Jugendliche, Senioren und Menschen mit Behinderungen sowie Menschen in Notlagen müssen sich aufgrund ihres Alters oder ihrer spezifischen Beeinträchtigung auf unsere Vertrauenswürdigkeit und unseren Schutz verlassen können.

Sie sollen im DRK erleben, dass ihre Rechte auf Schutz, Förderung und Beteiligung und Teilhabe von uns geachtet und verwirklicht werden.

In unserer Arbeit und ehrenamtlichen Tätigkeit stehen demnach die uns anvertrauten Menschen als eigenständige Persönlichkeiten mit ihrer Lebenssituation im Mittelpunkt.

Sie alle haben gleichen Anspruch auf Bildung, Erziehung und Betreuung ohne Ansehen der Nationalität, ethnischen Zugehörigkeit, Religion, sozialen Stellung, ihres Geschlechts und ihrer jeweiligen körperlichen, seelischen und geistigen Bedingungen.

Unsere Grundhaltung ist geprägt von Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung. Wir stehen ein für Inklusion und Zusammenleben in gegenseitiger Anerkennung.

Wir ermöglichen Partizipation und beteiligen die uns anvertrauten Menschen, je nach ihren Möglichkeiten, an Entscheidungen.

Müttern, Vätern oder sonstigen Erziehungsberechtigten und ggf. gesetzlichen Betreuerinnen und Betreuern bieten wir eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit und Mitwirkung an.

Unsere Einrichtungen, Gemeinschaften und ehrenamtlichen Gruppierungen setzen sich proaktiv mit der Problematik der „sexualisierten Gewalt” auseinander.

Es existiert ein auf die Einrichtung bzw. Gemeinschaft oder ehrenamtliche Gruppierung zugeschnittenes präventives Schutzkonzept, basierend auf den „DRK-Standards zum Schutz vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen in den Gemeinschaften, Einrichtungen, Angeboten und Diensten des DRK”. Es wurde allen ehren-, neben-, und hauptamtlich Mitarbeitenden und ehrenamtlich Aktiven im DRK, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der jeweiligen Zielgruppe bekannt gegeben und wird regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.

Weitere Informationen

Beratungsstellen
Hier finden Sie die in Ihrer Stadt angesiedelten Beratungsangebote:
https://www.dajeb.de/beratungsfuehrer-online/beratung-in-ihrer-naehe/

Informationsseite zur Kampagne "Kein Raum für Missbrauch"
Die Seite stellt die Kampagne des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung vor.
http://www.kein-raum-fuer-missbrauch.de/

Informationsseite der Bundeszentrale für Gesundheit und Aufklärung (BZgA) zum Thema "Prävention sexuellen Missbrauchs"
Neben den Informationen zur bundesweiten Initiative "Trau dich" gibt es hier kostenfrei diverse Informationsbroschüren zu beziehen.
http://www.bzga.de/themenschwerpunkte/praevention-von-sexuellem-missbrauch/

Informationsseite der Arbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendschutz (AJS) Landesstelle NRW e.V.
Hier bekommt man unter anderem einen tollen Überblick über die aktuelle Literatur.
http://www.ajs.nrw.de/index.php/service/wichtige-texte/57-praevention-gegen-sexuellen-missbrauchtexte.html

Informationsseite des DGfPI (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V.)
Aktuelle Informationen und Hintergrundwissen, das vor allem für Fachkräfte der Jugendhilfe interessant ist.
http://www.dgfpi.de/startseite.html